Immer mehr Kinder und Jugendliche können nicht sicher schwimmen. Mehrere Freibäder in Nordrhein-Westfalen reagieren deshalb bereits mit strengeren Zutrittsregelungen für Minderjährige ohne Begleitung. Die AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hält diesen Ansatz für sinnvoll und fordert eine entsprechende Prüfung auch für Rheinland-Pfalz. Ziel ist ein besserer Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Entlastung der Badeaufsichten. Gleichzeitig müssen Schwimmausbildung und die kommunale Bäderinfrastruktur gestärkt werden.
Dazu Jürgen Wiedenhöfer, innenpolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion: „Wer ohne Begleitung ein Freibad besucht, sollte zumindest sicher schwimmen können. Das Bronze-Schwimmabzeichen ist ein sinnvoller und anerkannter Mindestnachweis dafür. Angesichts zunehmender Badeunfälle und vieler unsicherer Schwimmer ist diese Regelung verantwortungsvoll und verhältnismäßig. Die Sicherheit unserer Kinder muss oberste Priorität haben.“
Wiedenhöfer weiter: „Die Aufsichtspflicht für Minderjährige liegt in erster Linie bei den Eltern und nicht allein bei den Bademeistern. Gerade an heißen Tagen mit überfüllten Freibädern stoßen Badeaufsichten verständlicherweise an ihre Grenzen. Deshalb brauchen die Kommunen mehr finanzielle Unterstützung für Schwimmausbildung, Schwimmbäder und die Sanierung bestehender Anlagen. Es darf nicht sein, dass fehlende Infrastruktur und Personalmangel die Sicherheit unserer Heranwachsenden gefährden.“
Wiedenhöfer abschließend: „Wir begrüßen ausdrücklich den Weg mehrerer Kommunen, den Zutritt unbegleiteter Minderjähriger an ein Bronze-Schwimmabzeichen zu knüpfen. Rheinland-Pfalz sollte den Kommunen eine entsprechende Vorgehensweise empfehlen und sie dabei aktiv unterstützen. Wer mehr Sicherheit in Freibädern will, muss sichere Schwimmer fördern. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen darf nicht dem Zufall überlassen werden.“
