Am 21. Juli 2026 sollte in der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ ein Lied von Danger Dan und Igor Levit präsentiert werden. Das wurde nun von der Intendanz verhindert, weil der Text Selbstjustiz propagiere, Gewalt nicht ausschließe und als Anleitung zum politischen Extremismus verstanden werden könne. Am Ende des Liedes werden „liebe Grüße an Lina“ gesendet. Mit Lina ist die verurteilte Linksextremistin der „Hammerbande‘“ gemeint, die brutale Übergriffe auf politisch Andersdenkende verübte.

Der rheinland-pfälzische Kulturminister Sven Teuber (SPD) kritisierte die Entscheidung des ZDF auf Facebook: „Wenn Kunst nur noch erlaubt ist, solange sie niemanden stört – ist sie dann überhaupt noch frei?“

Dazu Joachim Paul, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Linksextreme Gewaltphantasien, die Forderung nach Selbstjustiz und eine Grußadresse an die Frontfrau der linksterroristischen ‚Hammerbande‘ dienen laut Minister Teuber wohl so sehr dem Gemeinwohl, dass die Beitragszahler eine Übertragung und Würdigung im ZDF klaglos finanzieren sollen. Teubers politische Arbeit hatte schon immer eine Schlagseite Richtung Linksaußen. Dass Teuber sich nun für den offenkundigen Linksextremisten Danger Dan und sein Machwerk – auch und gerade vor einem jugendlichen Publikum – einsetzt, zeigt wie sehr Teuber mit der Szene geistig verwoben ist. Es fällt auf, dass Vertreter der radikalen Linken – darunter nunmehr ein dem ganzen Land verpflichteter Minister – mittlerweile offenbar eine Art Grundrecht darin erkennen wollen, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Mord an politisch Andersdenkenden aufzurufen. Es wird nun das sichtbar, was diese Koalition, bei der sich inhaltlich ohnehin die SPD durchgesetzt hat, geistig dominiert: linke Ideologie. Wenn Ministerpräsident Schnieder nicht nur Benutzeroberfläche der Teuber-SPD sein will, muss er diesem Treiben Einhalt gebieten.“