Schutz vor Gewalt ja – einseitige Schwerpunkte nein!
Jeder Mensch muss frei von Gewalt und Diskriminierung leben können – unabhängig von sexueller Orientierung, Identität oder Lebensform. Das gilt ohne Ausnahme.
Genau deshalb lehnen wir den Antrag der Grünen ab. Er verbindet ein berechtigtes Anliegen mit einer einseitigen Schwerpunktsetzung.
Ulrike Beckmann, unsere Sprecherin für Gleichstellung und Frauen, macht klar: Wer Sicherheit ernst nimmt, darf nicht nur die Gefahren benennen, die ins eigene Weltbild passen. Er muss alle Ursachen und alle Tätergruppen in den Blick nehmen.
Die zunehmende queerfeindliche Gewalt ist real. Doch wer die entscheidenden Milieus und Ideologien tabuisiert, betreibt keine konsequente Sicherheitspolitik.
Gleichzeitig gehören zusätzliche „queere Bildungsprojekte“ und geschlechtssensible Zeugnisse nicht zu den prioritären Aufgaben unserer Schulen. Lesen, Schreiben und Rechnen schon.
Im Gesundheitswesen brauchen wir mehr Therapieplätze, bessere Versorgung im ländlichen Raum und kürzere Wartezeiten – für alle Patienten. Nicht nach Identitätskategorien gestaffelt.
Der Antrag spaltet mehr, als er zusammenführt. Deshalb lehnen wir ihn ab.