Rheinland-Pfalz investiert weniger als jedes andere Flächenland – und das seit Jahren. Der Rechnungshof hat das vorletzte Ampel-Jahr geprüft. Das Ergebnis: derselbe rote Faden wie immer. Zu wenig investiert, bei Personalentscheidungen zu viel Willkür. Die Zahl, die alles sagt: 2024 hätte das Land 1,1 Milliarden Euro mehr investieren müssen, um überhaupt den Durchschnitt der Flächenländer zu erreichen. Eine Verdopplung wäre nötig gewesen. Und die Folgen sehen wir jeden Tag: Schlaglöcher. Marode Brücken. Kaputtgesparte öffentliche Gebäude. Dazu die Personalpraxis: Stellen besetzt und Beförderungen vergeben ohne klare Anforderungen, ohne Bestenauslese, oft auf Basis kaum dokumentierter Gespräche. Tür und Tor für Willkür. Schon 2020 sprach ein Gericht von Günstlingswirtschaft. Besserung wurde immer wieder gelobt – passiert ist nichts. Die Wähler haben die Ampel abgewählt. Jetzt regiert Schwarz-Rot. Und was kommt? Keine Asylwende. Keine Bildungswende. Keine Entlastung bei Steuern und Abgaben. Dafür Koalitionskrach, Postengeschacher und eine Wirtschaft, die weiter schrumpft. Besser wird es erst mit einem echten Kurswechsel. Zuerst in Sachsen-Anhalt. Dann in Rheinland-Pfalz. Was meint ihr?
