In den Räumlichkeiten der Universität Trier und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat das Offene Antifaschistische Treffen (OAT) Trier und Mainz gemeinsam mit der Studenteninitiative „Studis gegen rechts“ Veranstaltungen abgehalten. Ziel war es nach eigenen Angaben, auf den Gegenprotest und die Verhinderung des kommenden Landes- und Bundesparteitags der Alternative für Deutschland (AfD) vorzubereiten (Instagram, „antifa_mainz“ und “studisgegenrechts_mainz“, 08.06.2026 & Instagram, „oat.trier“, 17.06.2026).

Das OAT ist eine Plattform zur Vernetzung der linksextremistischen Szene. Laut Verfassungsschutzbericht Rheinland-Pfalz 2024, werden dort „linksextremistische Narrative vermittelt“ und vor allem Jüngere für verfassungsfeindliche Ziele gewonnen.

Dazu Dirk Bisanz, wissenschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Jeder hat das Recht auf friedlichen Protest. Wenn sich Linksextremisten jedoch koordinieren, um Parteitage der AfD zu verhindern, und öffentliche Institutionen dabei nur zuschauen und ihnen Räume zum ‚Training‘ bereitstellen, wird die Demokratie aufs Spiel gesetzt.“