Der Jahresbericht 2025 der Handwerkskammer der Pfalz zeigt: Das Handwerk bleibt Leistungsträger unserer Region – aber die Rahmenbedingungen verschlechtern sich weiter. Die Zahl der Unternehmen ging gegenüber dem Vorjahr weiter zurück, ebenso die Zahl der Beschäftigten, der Ausbildungsbetriebe und der bestandenen Gesellenprüfungen. Der negative Trend der letzten Jahre setze sich so weiter fort. Statt rund 18.600 eingetragene Unternehmen 2022 gibt es nur noch rund 18.400, statt 84.000 Beschäftigte 2022 nur noch 80.200 und statt 1.482 abgeschlossene Gesellenprüfungen 2022 nur noch 1.213.

Dazu erklärt Bailey Wollenweber, wirtschafts- und handwerkspolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion:

„Diese Zahlen sind ein Warnruf. Wenn Betriebe, Beschäftigte und Gesellenabschlüsse zurückgehen, dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Das Handwerk scheitert nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischen Belastungen: Bürokratie, hohe Energiepreise, Steuer- und Abgabenlast und fehlende Wertschätzung für berufliche Bildung.“