Am 7. Oktober 2026 führte der CDU-Fraktionsvorsitzende Gensch in der „Rheinpfalz“ aus, dass die inhaltlichen Unterschiede zwischen CDU und AfD besonders in der Migrationspolitik „gar nicht so groß“ seien. Daran anknüpfend forderte er, den Zuzug von Asylbewerbern zu begrenzen und Rückführungen in größerem Umfang durchzuführen.

Hierzu Jürgen Wiedenhöfer, migrations- und innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz:

„Es ist erfreulich, dass sich der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in der Migrationspolitik offenbar von seinem sozialdemokratischen Juniorpartner entfernt und einem bürgerlich-konservativen Kurs, wie ihn die AfD-Fraktion vertritt, annähert.

Entscheidend ist allerdings, dass diesen Worten nun auch konkrete Taten folgen. Die Bürger erwarten mehrheitlich eine tatsächliche Begrenzung der unkontrollierten Zuwanderung, konsequente Rückführungen und eine Migrationspolitik, die ihre berechtigten Sorgen ernst nimmt.

Wenn die CDU-Fraktion einen Asyl-Kurswechsel in Rheinland-Pfalz wirklich umsetzen will, steht die AfD-Fraktion bereit, sinnvolle und wirksame Maßnahmen für unser Land und den Schutz aller Bürger gemeinsam durch den Landtag zu bringen.“