Vor der Wahl hat die CDU den Jägern die Rücknahme des neuen Landesjagdgesetzes versprochen. Viele haben berechtigte Hoffnungen gehabt.

Die Ministerin hat erkannt: Die Ampel-Gesetzgebung ist untragbar. Wo sie sachgerecht korrigiert – etwa bei der Müller-Ente – stimmen wir zu.

Unser Antrag ist Erinnerung und Angebot zugleich: Erinnerung an das Wahlversprechen. Angebot, gemeinsam einen jagdpolitischen Kurswechsel einzuleiten. Unser Vorschlag: Das bewährte Landesjagdgesetz wieder zur Grundlage machen. Und es nur dort weiterentwickeln, wo echter fachlicher Bedarf besteht.

Jäger sind keine Erfüllungsgehilfen staatlicher Forstpolitik. Sie übernehmen Verantwortung für Wild und Lebensräume. Sie betreiben Hege, pflegen die Kulturlandschaft und bewahren ein jahrtausendealtes Handwerk. Dafür brauchen sie Vertrauen und Handlungsspielraum – keine bürokratische Detailsteuerung.