Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen. Bereits im vierten Jahr infolge steigt die Zahl der Firmenpleiten. Das meldete heute das Statistische Landesamt. Dazu äußert sich Dr. Jan Bollinger, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion:
„Mehr als Tausend rheinland-pfälzische Firmen sind 2025 insolvent geworden, mehr als 10.000 Arbeitsplätze sind dadurch betroffen. Das ist ein wirtschaftspolitischer Weckruf. Hinter jeder Insolvenz stehen Arbeitsplätze und menschliche Schicksale ganzer Familien.
Die Bundes- und Landesregierungen haben die Warnsignale bislang ignoriert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wegen teurer Energie, hohen Steuern und lähmender Bürokratie schlecht. Schönreden und Klimapredigten verschärfen die Lage, es braucht einen klaren Kurswechsel gegen den hausgemachten Dauer-Abschwung.“
Dr. Bollinger nennt Lösungen:
„Unsere Unternehmen müssen dringend von Bürokratie entlastet werden. Dokumentations- und Berichtspflichten und Genehmigungsverfahren nehmen zu viel Arbeit ein, die Wertschöpfung hemmt statt beflügelt. Ich fordere einen radikalen Bürokratieabbau. Außerdem müssen die Energiekosten deutlich sinken. Dazu müssen wir die steuerliche Subventionierung der erneuerbaren Energien einstellen und wieder auf moderne Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke setzen. Unsinnige und teure Auflagen wie das Landesklimagesetz, das Landessolargesetz und die CO2-Steuer müssen vollständig gestrichen und die Energiesteuer auf das EU-rechtliche Minimum gesenkt werden.“
