Dazu erklärt Michael Frisch, Vorsitzender und kommunalpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion: „Wir erleben derzeit eine fatale Situation. Durch hohe Sozialkosten für die unzähligen Asylzuwanderer brauchen unsere Kommunen immer mehr Geld. Wegen der Rezession haben unsere Bürger und Betriebe weniger Geld in der Tasche. Somit zahlen sie weniger Steuern an ihre Wohnorte. Die klaffende Lücke stopfen viele Städte und Gemeinden durch höhere Steuersätze. Schuld an der Situation trägt die Landesregierung. Verfassungswidrig unterfinanzierte kommunale Finanzausgleiche und auch die Missachtung des Konnexitätsprinzips bei den Asylkosten führen die Kommunen immer tiefer in den Schuldensumpf. Wir fordern ein ambitioniertes Landesprogramm, um unsere Städte und Gemeinden aus diesem Schuldensumpf zu befreien. Ein solches Landesprogramm, mit dem wir die Gemeindefinanzen retten, muss an drei Hebeln ansetzen. Erstens braucht es mehr Landesmittel für die Kommunen, um die strukturelle Unterfinanzierung zu beenden. Zweitens muss die Verwaltung effizienter werden durch mehr digitale Bürgernähe und Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Drittens muss der kommunale Sanierungsstau innerhalb von 15 Jahren abgebaut werden. Zugleich ist das ein Konjunkturprogramm, das unseren Bürgern und Betrieben sinnvoll hilft, die Rezession die überwinden.“
