Die jüngsten Entwicklungen im Fall des sexuellen Übergriffs auf eine elfjährige Schülerin an einer Koblenzer Schule werfen weitere schwerwiegende Fragen auf. Nach Informationen der Rhein-Zeitung dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz inzwischen nicht nur gegen den bereits in Untersuchungshaft befindlichen 20-jährigen afghanischen Tatverdächtigen an, sondern auch gegen einen möglichen Mittäter.

Die Familie des Opfers hatte am 01. Mai Anzeige erstattet. Die Tat ereignete sich bereits am 28. April.

Darüber hinaus bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass gegen den Beschuldigten eine weitere Strafanzeige wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts vorliegt, die derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen ist. Während die Hintergründe der Tat weiterhin aufgearbeitet werden, wächst in der Öffentlichkeit die Sorge über mögliche strukturelle Versäumnisse beim Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Hierzu Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Unsere Gedanken sind bei dem Opfer und seiner Familie. Wir hoffen, dass sie trotz dieser traumatischen Erfahrung größtmöglichen Frieden zurückerlangen und Gerechtigkeit erfahren können.

Diese grauenhafte Tat ist auch Folge einer seit Jahren fehlgeleiteten Migrationspolitik, unter der insbesondere unsere Kinder, Senioren und sozial benachteiligte Bürger leiden. Diese Politik zerstört Leben. Mit der unkontrollierten Zuwanderung aus Staaten wie Afghanistan und Syrien sind Menschen nach Deutschland gekommen, deren Werte- und Frauenbild in erheblichem Widerspruch zu unseren freiheitlichen und rechtsstaatlichen Grundüberzeugungen stehen. Wer Frauen und Kinder erniedrigt oder Gewalt gegen sie verharmlost, hat in unserem Land keinen Platz. Es ist höchste Zeit, diese Probleme offen anzusprechen, statt sie aus Angst vor politischer Kontroverse zu tabuisieren. Wer hier schweigt, ebnet den Weg für weitere Taten dieser Art.

Dass die mutmaßlichen Täter auf der Plattform ‚TikTok‘ mit ihrer Tat geprahlt haben sollen, ist ein weiterer Ausdruck einer erschreckenden Verrohung. Einmal mehr wird klar: Ohne eine grundlegende Wende in der Migrations- und Sicherheitspolitik werden Schulen zunehmend zu Orten, an denen sich Kinder und Jugendliche nicht mehr sicher fühlen. Die Täter und jene, die diese Tat mit Beifall quittiert haben, müssen – sofern rechtlich möglich – abgeschoben werden. Es muss zudem aufgeklärt werden, warum der mutmaßlich bereits mit Sexualstraftaten in Erscheinung getretene Täter noch in Deutschland ist. Zudem müssen Land und Kommunen bestimmte Schulen mit Sicherheitspersonal ausstatten – hierzu braucht es ein Sonderprogramm.“