Am 20. August 2026 wird im Landtag Rheinland-Pfalz der Plenarantrag der AfD-Fraktion zur Abschaffung der Landespflegammer (Drs. 19/518) behandelt. Nach andauernder Kritik an der Pflegekammer Rheinland-Pfalz, setzt die AfD-Fraktion sich für die Abschaffung dieser ein und fordert ein zeitnahes Handeln der Landesregierung.
„Statt Unterstützung und echte Verbesserungen zu schaffen, wird sie von Mitgliedern als bürokratische Hürde, als zusätzliche Belastung und sogar als Symbol für die fehlende Mitbestimmung empfunden“, äußert sich Catalina Monzon, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion zur rheinland-pfälzischen Landespflegkammer.
Die Kammer ist in den letzten Monaten immer wieder in den Fokus der Berichterstattung gerückt. Neben einer gescheiterten Mitgliederbefragung, die über den Fortbestand der Kammer hätte entscheiden sollen, hat das Verwaltungsgericht Koblenz auch die letzte Beitragserhöhung der Kammer als unrechtmäßig beurteilt, nachdem Mitglieder gegen diese geklagt hatten.
Monzon weist auf die ohnehin prekären Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte hin. Eine zusätzliche Belastung durch Bevormundung, überflüssige Bürokratie und Zwangsbeiträge, könne der Berufsgruppe nicht länger zugemutet werden: „Statt Lösungen zu schaffen, wird die Landespflegekammer selbst zum Problem – eine teure Institution ohne echten Nutzen für die, die sie eigentlich vertreten soll.“
