Lebensmittel zu günstig? Das sagt die Ministerin – während viele Bürger jeden Cent umdrehen!
Landwirtschaftsministerin Schneider (CDU) beklagt, dass Lebensmittel in Deutschland im europäischen Vergleich zu günstig seien – und das zu mangelnder Wertschätzung führe. Eine lebensfremde Position, wenn man bedenkt, wie viele Haushalte in Rheinland-Pfalz schon heute finanziell am Limit sind.
Jürgen Klein, unser Sprecher für Landwirtschaft und Weinbau, stellt klar:
Ja zur Wertschätzung regionaler Produkte – aber nicht auf dem Rücken der Verbraucher! Unsere Landwirte müssen an ihren Produkten verdienen können. Das geht nicht durch höhere Preise für ohnehin belastete Bürger, sondern durch bessere regionale Vermarktung und ein klares Herkunftslabel. Wer weiß, woher sein Essen kommt, kauft bewusster – ohne Bevormundung und ohne Ideologie.
Gleichzeitig muss die Politik endlich die Rahmenbedingungen für unsere Landwirte verbessern. Wer faire Erzeugerpreise will, muss zuerst die Betriebe entlasten – nicht die Verbraucher zur Kasse bitten. Deshalb fordern wir:
- Faire Preise durch starke regionale Vermarktung und ein verlässliches Herkunftslabel
- Konsequenten Bürokratieabbau für landwirtschaftliche Betriebe
- Niedrigere Steuern und Abgaben für unsere Landwirte
- Steuerfreien Agrardiesel und faire Wettbewerbsbedingungen
Entlastung der Landwirte von unten – nicht höhere Preise von oben!