Unsere Landwirte und Winzer wissen am besten, was auf ihren Feldern und in ihren Weinbergen funktioniert. Sie sind ausgebildete Fachleute – keine Laien, die man mit Misstrauen und Überregulierung bevormunden muss. Der Maßstab muss lauten: gute fachliche Praxis. Nicht Ideologie. Nicht Bürokratie um ihrer selbst willen. Beispiel Weinbau: Handelsübliches Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) hat gegen Echten Mehltau funktioniert. Jetzt darf es wegen EU-Zulassungsrecht nicht mehr so eingesetzt werden. Das versteht kein Winzer mehr. Wirkstoffe gehen verloren. Zulassungen dauern ewig. Dokumentationspflichten häufen sich – bei Trockenheit und steigenden Kosten. Wir brauchen: weniger Regulierung, mehr Vertrauen. Schnellere Zulassungen. Stärkere Forschung und Monitoring (z. B. gegen die Schilf-Glasflügelzikade). Digital Farming, das auf dem Acker echten Mehrwert bringt. Politik muss den Betrieben den Rücken stärken – nicht zusätzliche Hürden aufbauen. Was brauchen unsere Bauern und Winzer wirklich?
