Drei Sofortmaßnahmen zur Rettung des rheinland-pfälzischen Bildungssystems
„Die Landesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und darf nicht länger zusehen, wie das Bildungssystem an seinen eigenen Mängeln zerbricht“, heißt es in einem Brandbrief eines rheinland-pfälzischen Gymnasiums. Dieser Hilferuf unterstreicht: Die Lage an allen Schularten in Rheinland-Pfalz ist ernst. Dramatische Leistungseinbrüche und Gewaltexzesse an unseren Schulen bedrohen unsere Zukunft als Bildungsgesellschaft und Wirtschaftsstandort. Viel zu häufig findet überhaupt kein Unterricht mehr statt, der diesen Namen auch verdient. Unsere Lehrer sind viel zu häufig mit Streitschlichtung statt mit dem Vermitteln von Wissen beschäftigt. Es darf jetzt keine Tabus mehr geben.
Die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz fordert deshalb:
1. Wir wollen mehr Konzentration auf die Schule, auf Bildungsziele, auf gemeinschaftliches Erleben und Anstrengen. Das Land soll Schulen deshalb die Einführung einer Schuluniform für Schüler und Lehrer nach britischem Vorbild als ein mögliches Mittel der positiven Veränderung des Schulklimas eröffnen und Pilotprojekte entsprechend budgetieren.
Durch das Tragen einer Schuluniform wird das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Konzentration auf das Lernen und die Schulgemeinschaft gefördert, Mobbing reduziert – Schüler messen sich z. B. nicht an Markenklamotten, sondern betrachten den Schulkameraden als Gefährten im Rahmen der Schulgemeinschaft. Damit wird der Gewalteskalation entgegengewirkt und der Leistungsgedanke gestärkt.
2. Verpflichtende Sommerschule für Schüler mit Deutschdefiziten nach österreichischem Vorbild
Wer die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrscht, muss in den Sommerferien die entsprechenden Lücken schließen. Und zwar in Form einer verpflichtenden dreiwöchigen Sommerschule. Bei einer Verweigerung werden Geldstrafen verhängt.
3. Deutsche Leitkultur statt unverbindlicher Vielfalt an unseren Schulen
Es kann nicht sein, dass Schüler aus dem muslimischen Kulturkreis Lehrerinnen den Handschlag mit der Begründung verweigern, sie seien unrein. Und es kann noch viel weniger hingenommen werden, dass diese Lehrerinnen von Eltern als Rassisten beschimpft werden, wenn sie dies kritisch zur Sprache bringen. An unseren Schulen muss eine deutsche Leitkultur verbindlich durchgesetzt werden, unsinnige Rassismus-Vorwürfe müssen mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden. Dazu ist das Schulgesetz entsprechend zu ändern. Eine Änderung ist auch erforderlich, um eine dauerhafte Beflaggung der Schulen mit unseren Nationalfarben sicherzustellen und eine Hymnenpflicht einzuführen.
