Die Landesregierung muss für Familien und Kinder handeln! Die Kürzungen des Bundes beim Elterngeld und Unterhaltsvorschuss sind das falsche Signal, gerade in den ersten Lebensmonaten. Aber wer nur den Bund kritisiert und die Landesverantwortung ausblendet, greift zu kurz. Die Betreuungslücke entsteht vor allem, weil es seit Jahren nicht genug Kita-Plätze und Fachkräfte gibt. Ob nach zwölf oder vierzehn Monaten – wer keinen Platz findet, erlebt landespolitisches Versagen. Die Grünen waren fünfzehn Jahre Teil der Landesregierung. Fünfzehn Jahre, in denen genau das hätte geändert werden können. Jetzt drohen Kita-Schließungen. Die Ausbildung der Erzieherinnen liegt in Landeshand – und es wird verwaltet statt gestaltet. Was Familien wirklich brauchen: Echte Wahlfreiheit bei der Betreuung. Wer selbst erziehen will, darf nicht benachteiligt werden. Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien. Echte steuerliche Entlastung – hin zu einem Familiensplitting. Nicht immer mehr Transferleistungen. Sondern eine Politik, die handelt, statt nur zu verwalten. Was brauchen Familien vor Ort wirklich?