Am Donnerstag, 29. Januar 2026 wird im Landtag Rheinland-Pfalz der Plenarantrag der AfD-Fraktion „Leistungseinbruch jetzt auch an Gymnasien dokumentiert – Bildungswende notwendiger und dringender denn je“ (Drs. 18/13976) behandelt.

Hintergrund sind die erhebliche Leistungseinbrüche an den rheinland-pfälzischen Gymnasien, die der IQB-Bildungstrend 2024 (veröffentlicht im Oktober 2025) sowie ein Brandbrief des Rhein-Wied-Gymnasiums offenlegten.

Die AfD-Fraktion fordert deshalb in dem Plenarantrag

+ die konsequente Förderung der Rechtschreibkompetenz sowie verbindliche und kontinuierliche Mitbewertung der Rechtschreibleistung bereits in der Grundschule;

+ die Einführung einer verbindlichen Grundschulempfehlung nach bayerischem Vorbild;

+ Deutsch vor Regelunterricht. Kinder und Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse dürfen erst dann den Regelunterricht besuchen, wenn sie ausreichend die deutsche Sprache beherrschen. Nur auf dieser Grundlage ist ein anspruchsvoller Unterricht möglich.

Dazu Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Die Abschaffung der Hauptschule war ein schwerer Fehler der Landesregierung. Dadurch wurde de facto nicht die Hauptschule abgeschafft, sondern die Realschule. Inzwischen greift der Niveauverlust auf das Gymnasium über. Und das liegt nicht an unseren Schülern oder Lehrern, sondern vielmehr an der SPD-geführten Landesregierung, die in ihrer 35-jährigen Regierungszeit bildungspolitisch auf ganzer Linie versagt hat. Sie trägt die Verantwortung für die schlechten Rahmenbedingungen, die für eine Überlastung der Lehrer und eine Überforderung der Schüler sorgen. Eine Bildungswende ist notwendiger und dringender denn je.“